Ist das Bild für Dich nun
schon zu erkennen, könntest Du mit der Ölmalerei beginnen.
Aber sei nicht so ungeduldig. Überprüfe noch mal die Komposition.
Noch kannst Du leicht entscheidende Veränderungen vornehmen. Rühre
Dir erneut Acrylfarbe (Blau) mit Wasser in Deinem
Schälchen an und färbe wieder die ganze Fläche ein. Die
Farbe sollte so dünn/wässrig sein, dass Du das bereits gemalte
durchsiehst.
Und da der Farbauftrag wohl wieder etwas streifig wird,
ändere die Streichrichtung von quer auf längs.
Nun arbeitest Du wie gehabt wieder mit Weiß in Dein Bild und Du
wirst feststellen dass die Plastizität um ein Vielfaches verstärkt
wird.
Ganz nebenbei erzeugst Du schon malerische Strukturen.
Lehne Dich mal zurück und betrachte Dein Bild.
Findest Du Stellen, die Du noch wesentlich verändern möchtest?
Alles was Du in der Untermalung erreicht hast gibt Dir Freiheiten
und vereinfacht das Weiterarbeiten mit Öl. Bedenke, dass die Ölfarbe
viel länger zum trocknen braucht. Also warum das Ganze nicht noch
mal mit rot wiederholen, um alles noch dichter und plastischer zu bekommen.
Jetzt also einen wirklich zarten Farbauftrag über die ganze Fläche.
Es geht wieder nicht um den Farbton, sondern nur darum,
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| dass es Dir möglich ist
mit Weiß die
Kontraste zu erhöhen, die Übergänge
und Verläufe zu verfeinern.
Vielleicht möchtest Du ja nur noch einige
helle Akzente setzen.
Kleinkram wie Wimpern in einem Portrait,
eine Hochspannungsleitung durch einen
blauen Himmel, Fruchtfliegen in einem
Obstkorb oder einzelne Blättchen
um eine Baumkrone kannst Du in der
Untermalung erstmal so gut wie ignorieren.
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