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Acryl und Öl sind Bindemittel die die Farbpigmente zusammen und
auf dem Malgrund haften lassen.
Acryl lässt sich mit Wasser verarbeiten und ist nach dem Auftrocknen nicht mehr
wasserlöslich. Das lässt sofort ein weiters Überarbeiten problemlos zu ohne die
bereits aufgetragene Farbe wieder anzulösen.
Zunächst ist es ein Vorteil, dass die Farbe schnell trocknet.
Man muss nicht lange warten und kann sofort auf frisch aufgetragener Farbe
weiter arbeiten. (Tempera, auch ein Bindemittel hat die gleichen Eigenschaften).
Die Ölfarbe dagegen trocknet langsam.
Der Vorteil, es lässt sich in eine feuchte Farbschicht lange reinarbeiten - etwa um
weiche Übergänge und zarte Farbabstufungen zu erzeugen.

Warum also nicht Acryl- und Ölfarben miteinander kombinieren.
Das ist die Maltechnik mit der die alten Meister wie Dürer, Altdorfer oder Vermeer
ihre Ölbilder gemalt haben. Nur gibt es das Bindemittel Acryl noch nicht so lange.
Sie arbeiteten über eine Temperauntermalung (altmeisterliche Schichtenmaltechnik).
Aber auch die Malerei der Neuzeit baut auf dieser Technik auf.
Sie wird schließlich ganz individuell von jedem Maler für jeden Stil unterschiedlich
genutzt. Man kann natürlich auch direkt mit Ölfarben loslegen.
Über ein für und wider lässt sich weit ausholen.
Es geht so, so oder auch ganz anders.

Neben einem Grund weshalb, brauchst Du natürlich noch den Grund auf dem Du malst.
Klassische Bildträger sind Holz und Leinwand, die mit einer Kreide, Weiß und
Bindemittelmischung grundiert werden. Man kann Malgründe für wenig Geld auch
schon fertig kaufen.
Am günstigsten sind für den Anfang z.B. Malpappen. Die sind fertig grundiert und Du
kannst direkt loslegen. Acryl- und Ölmalblöcke sind hier nicht empfehlenswert.
Als Palette tut's ein alter Teller oder eine Kachel.
Wichtig ist, dass das Öl nicht aus der Farbe wie von einem Löschblatt aus/aufgesaugt wird.

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