Wenn die aufgetragene Farbe trocken ist und Du es noch nicht
vor dem Farbauftrag
schon gemacht hast, umreiße mit einem Stift Deine Bildinhalte.
Ich nehme dazu einen dunklen Buntstift.
Aber keine Wachs- oder wasserlöslichen Stifte verwenden.
Übertreibe es nicht mit einer Vielzahl von Objekten in Deinem Bild.
Erfahre erstmal das Warum und Weshalb eh Du Dich in Fleißarbeit
verlierst.
Jetzt brauchst Du ein Glas mit Wasser und ein Läppchen.
Drücke lieber weniger als mehr Titanweiß (Acryl) auf Deine Palette.
Nehme mit einem Schweinsborstenpinsel etwas Farbe auf und
vermale sie so, dass die Linien Deiner Zeichnung durch die
aufgehellten Flächen und die nicht geweißten
Flächen ihren Zweck erfüllt haben.
Neue Pinsel kurz mit klarem Wasser auswaschen und im Lappen
trocknen reiben.
Fange in einer etwas größeren Fläche auf Deinem Bild an
und mache Dich mit dem auftragen der Farbe vertraut.
Male den Pinsel richtig mit kleinen, in sich kreisenden
Bewegungen aus bis keine Farbe mehr drin ist.
Du wirst feststellen, dass man so ganz gut Übergänge und
wolkige Strukturen erzeugen kann.
Das Bild bekommt Tiefe und eine plastische Wirkung.
Achte auch hier darauf keine reliefartige Struktur zu erzeugen.
Könnte sich später als Nachteil erweisen.
Bevor Du neue Farbe aufnimmst, den Pinsel kurz ins Wasser
halten und im Lappen auswischen.
Das Weiß nicht mit Wasser verdünnen.
Der Pinsel ist noch feucht genug
Hast Du auf Deinem Bild eine z.B. gelbe und eine blaue Kugel,
so dürfen/sollen sie erstmal gleich aussehen.
Hier wird nur hell dunkel modelliert.
Dunkle Stellen einfach stehen lassen und die hellen hervorheben. Man nennt
das Weißhöhung.
Der jeweilig helle oder dunkle Farbton kommt später ja noch drauf.