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Bevor Du mit Öl beginnst, räum die Tuben mit der Acrylfarbe zur Seite.
Ich erlebe es in meinen Malkursen immer wieder, dass es zu Verwechslungen der
Acryl- und Ölfarbtuben kommt.

Die Ölfarbe ist sehr ergiebig. Gebe also nur wenig auf Deine Palette.
Du kannst immer noch was nachlegen.
Vermeide aber mit dem Pinsel direkt was aus der Tube zu nehmen.
Das geht mal gut, irgendwann hast Du Dir aber den Tubeninhalt, der
noch Jahre und für viele Bilder ausreicht verschmutz.
Vielleicht hast Du bei der Einkaufsliste so was wie Malmittel, etwas zum
verdünnen der Ölfarbe vermisst. Malmittel sollen die Farbe vor allem in ihrer
Trocknungseigenschaft beeinflussen. Du kannst also noch gar nicht wissen welches
Malmittel Du brauchst oder zu brauchen glaubst.
Für einen transparenten Farbauftrag brauchst Du es jedenfalls nicht.
Später gibt es hierzu noch einen Bonbon in der hier beschriebenen Technik.

Nimm wieder wenig Farbe mit dem Pinsel auf.
Die Farbe sollte nie bis an den Schaft reichen.
Hast Du zuviel Farbe im Pinsel, kannst Du sie eventuell in der jeweiligen Fläche gar
nicht verarbeiten.
Wie gesagt, die Ölfarbe ist sehr ergiebig. Vertreibe die Farbe wieder so,
dass Du den Pinsel geradezu leer malst. Kannst Du Farbe aus der schon aufgetragenen
Fläche mit dem Pinsel wie von einer Palette aufnehmen, ist da schon/noch zu viel.

Ist Dir der Farbton nicht intensiv genug bedenke, dass eventuell weitere
Farbschichten darüber gelegt werden.
So bearbeitest Du nun jede Fläche mit dem jeweiligen Farbton, den die Fläche bekommen soll.
Die Modulation und Struktur der Untermalung scheint ja durch.
Den Kontrast verstärkt man besser erst beim nächsten Farbauftrag.
Überhaupt halte Dich noch nicht zu sehr mit Details auf.

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